<b>live</b>chat

Aus der Praxis: Absicherung der Arbeitskraft

Eine schwere Krankheit oder ein schwerer Unfall das wünscht sich wohl niemand freiwillig. Von heute auf morgen, von einer Minute auf die nächste wirst du komplett aus deinen gewohnten Bahnen geworfen. Alles ändert sich, nichts wird vielleicht mehr so wie es einmal war. Das sind Fälle mit denen wir regelmäßig konfrontiert sind. Hier ein Beitrag der sich an einem realen Fall ereignet hat.

Die Wichtigkeit einer guten Arbeitskraftabsicherung

Für junge Menschen ist die Absicherung der eigenen Arbeitskraft oft ein schwieriger Prozess. Man will sich noch nicht so recht mit Versicherungen auseinandersetzen. Oder besser gesagt: man will sich mit Gefahren die im täglichen Leben auf einen warten nicht beschäftigen. Auch möchte man sein erstes verdientes Geld für schöne Dinge ausgeben und nicht für etwas langweiliges wie eine Versicherung. Doch verdrängen hilft nichts, warten ist definitiv keine Lösung. Auch wir hatten einen jungen Kunden den wir immer und immer wieder auf die Notwendigkeit und Wichtigkeit einer solchen Absicherung hingewiesen haben. Irgendwann kam er dann auf zutun seines Vaters zu uns in die Agentur.

Der Tag X ist gekommen

Wir haben ihn beraten, ihn aufgeklärt, ihm gezeigt was passieren kann. Wir haben ihm also den Bedarf erklärt. Für junge Menschen haben wir eine so genannte "Starter-BU". Also eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit reduzierten Prämien in den ersten fünf Jahren. Im Juli hat er sich dann dafür entschieden und zum 01.08.2017 abgeschlossen. 

Es kam wie es kommen musste. Im November 2017 zog er sich bei einem Unfall schwerste Kopfverletzungen zu. Monatelang musste er im Krankenhaus verharren. Fest steht bereits heute: nichts wird mehr wie es einmal war. Unseren Informationen zufolge wird er sein Leben lang ein Pflegefall bleiben.

Keine Erwerbsminderungsrente

Unser Kunde befand sich noch in der Ausbildung. Er zahlte noch keine fünf Jahre in die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme ein. Demnach hat er auch noch keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Unfallversicherung sind alles was er hat - zum Glück.

Sie sind in diesem Fall die einzigen beiden Absicherungen die die finanziellen Sorgen lösen und auch langfristig für finanziellen Spielraum sorgen.

Diese Botschaft die hier vor wenigen Tagen unserem Kunden übersendet wurde, sorgte bei ihm für ein Lächeln. Klar, er wird davon nicht wieder gesund. Aber unser Kunde und seine Angehörigen können zumindest finanziell unbelastet leben und sind nicht ausschließlich auf Dritte angewiesen. Private Vorsorge zahlt sich eben aus, gerade wenn es um das Wichtigste geht: die Absicherung seiner Arbeitskraft. Bis dato sind übrigens auch schon mehr als 10.000 Euro Krankenhaustagegeld aus der Unfallversicherung geflossen.

Sichere die wichtigste Einkommensquelle ab ...

... das ist deine Arbeitskraft! Ohne sie gibt es nun mal kein Einkommen. Gut, der Staat lässt niemanden verhungern. Aber ein - trotz der Umstände - unbeschwertes und finanziell selbstbestimmtes Leben kann man ohne eigene Vorsorge definitiv nicht führen. Jeder weiß, dass von heute auf morgen der Tag X eintreten kann. Und glaube es uns: dann ist jeder um seine eigene private Vorsorge froh. Wir wissen, Versicherungen kosten Geld. Oft verkennt man aber deren Sinn und Zweck. An schwere Unfälle, Krankheiten, Schicksalsschläge, etc. will niemand glauben oder denken. Aber es sind nun einmal Gefahren denen wir jeden Tag versuchen auszuweichen. Und eine Versicherung ist auch nicht dafür da um sie unbedingt zu brauchen sondern um sie zu haben, wenn man einmal tatsächlich darauf angewiesen ist.

Nebenbei erwähnt - die Kosten der Starter-BU

Die Starter-BU kostete unseren jungen Kunden übrigens gerade einmal 17,86 Euro monatlich. Und noch einmal zur Verdeutlichung: Beginn der Versicherung war der 01.08.2017, der Leistungsfall trat vier Monate später, im November 2017 ein. Eine Wartezeit gab es nicht.

Wie haben wir geholfen?

Pauschal und mit ein bisschen Stolz können wir sagen: eine gute Arbeit abgeliefert. Also den Kunden darauf angesprochen und ihm die Notwendigkeit erklärt, eine gute Risikoprüfung gemacht und wohl auch gut beraten. Das war Schritt Nummer 1. Schritt Nummer 2 war dann die Hilfe im Leistungsfall. Wir haben bei AXA die Berufsunfähigkeit angemeldet und zusammen mit den Angehörigen die Formalitäten erledigt. Wer sich jetzt fragt was wir unter "Formalitäten" meinen der bekommt gerne eine Antwort. Der Versicherer muss natürlich prüfen ob tatsächlich ein Leistungsfall im Sinne der Bedingungen vorliegt. Er versendet einen Fragebogen (mit vielen Fragen) der ausgefüllt werden muss. Hier werden Fragen zur beruflichen Tätigkeit gestellt. Der Versicherer will wissen wie sich der normale Arbeitsalltag zusammensetzt. Je nach Beruf können die Fragen unterschiedlich sein. Anschließend fordert der Versicherer bei den behandelnden Ärzen weitere Unterlagen zum Gesundheitszustand an. Das kann manchmal dauern, je nachdem was dem Betroffenen fehlt und wann die Ärzte konkrete Informationen geben können. Wir haben bei seinem Arbeitgeber auch noch die letzten Lohnabrechnungen geholt und uns dort nach seinen Arbeitsalltag erkundigt und zusammen mit dem Arbeitgeber den Fragebogen weiter ausgefüllt.

Anschließend haben wir alle Informationen und Unterlagen an die AXA weitergeleitet. Dort wurden alle Unterlagen geprüft und die Berufsunfähigkeit anerkannt. Das Ergebnis: rückwirkend ab dem 01.12.2017 erhält unser Kunde nun monatlich 1.000 Euro Berufsunfähigkeitsrente.

Zurück