Neues Versicherungsjahr für Moped- und Mofafahrer: Jetzt heißt es Kennzeichen wechseln!

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr beginnt am 1. März wieder das neue Verkehrsjahr für Moped- beziehungsweise Mofafahrer. Das bedeutet vor Allem eines: Ein neues, passendes Kennzeichen muss angebracht werden. Passend heißt in diesem Jahr eben nicht mehr grün, sondern schwarz. Welche Fahrzeuge genau betroffen sind und was außerdem noch beachtet werden muss, erfährst Du im Folgenden.

Welche Fahrzeuge bekommen ein neues Kennzeichen verpasst?

  • Kleinkrafträder, z.B. Mofas und Mopeds, welche maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum aufweisen und höchstens 45 km/h schnell gefahren werden können
  • Elektrofahrräder, also so genannte „E-Bikes“ inklusive Tretunterstützung über 25 km/h oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 km/h bis maximal 45 km/h
  • Quads und Trikes mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und höchstens 50 Kubikzentimetern Hubraum
  • E-Roller mit gültiger Betriebserlaubnis sowie einer maximalen Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern
  • Motorisierte Krankenfahrstühle
  • Mofas und Mopeds, die aus einer DDR-Produktion stammen und deren Höchstgeschwindigkeit 60 km/h beträgt.
    Voraussetzung: Das Fahrzeug war vor dem 01.03.1992 schon einmal versichert

Du besitzt einen E-Scooter oder Segways? Dann aufgepasst:

Solche „Elektrokleinstfahrzeuge“ werden nicht mit einem Kennzeichen aus Blech, sondern mit einer kleineren, selbstklebenden Versicherungsplakette ausgestattet. Diese ist ebenfalls vom 1. März bis Ende Februar des Folgejahres gültig und weist dieselbe Farbe wie die Moped-Schilder auf.

Wo bekomme ich mein neues Versicherungskennzeichen?

Das aktuelle, schwarze Kennzeichen kannst Du ganz bequem in unserer Agentur abholen. Es wartet bereits auf Dich!

Jedes Jahr ein neues Versicherungskennzeichen – warum überhaupt?

Mit einem ungültigen, abgelaufenen Kennzeichen unterwegs zu sein kann schwere Folgen haben. Kommt es währenddessen zu einem Unfall, so muss der Verursacher den entstandenen Schaden gänzlich aus eigener Tasche bezahlen. Darum ist das jährliche Austauschen des Kennzeichens so wichtig, denn nur dann besteht eben auch Versicherungsschutz für das betroffene Fahrzeug.

Wie ist mein Mofa/Moped/Roller richtig versichert?

Die Haftpflichtversicherung ist zwingend notwendig, sie ist gesetzlich vorgeschrieben und tritt für alle Schäden ein, welche mit dem Zweirad Anderen zugefügt werden. Zusätzlich hat der Fahrer die Möglichkeit, eine Teilkaskoversicherung abzuschließen – diese ist jedoch nicht Pflicht, sondern freiwillig hinzuwählbar. Teilkasko ist dementsprechend zwar kein Muss, aber kann dennoch sinnvoll sein, da sie unter anderem bei Wildschäden, Feuer, Überschwemmung oder auch Diebstahl leistet.

Im Gegensatz zu Pkw müssen Mofas und Mopeds für die Verwendung auf öffentlichen Straßen nicht extra bei der zuständigen Behörde zugelassen werden, eine Betriebserlaubnis und ein gültiges Versicherungskennzeichen reichen hierfür aus. Dessen Farbe wechselt übrigens jährlich zwischen schwarz, blau und grün.

Wer im Besitz eines Zweirades ist, dessen Hubraum 50 Kubikzentimeter überschreitet, kann sich nicht mit Versicherungskennzeichen zufriedengeben. Hierbei werden unbedingt ein amtliches Kennzeichen sowie eine Motorradversicherung benötigt.

Gut zu wissen: Neben dem Versicherungsschutz für Dein Fahrzeug kann dieser noch um eine Verkehrs-Rechtsschutz Versicherung erweitert werden, um für dementsprechende Unannehmlichkeiten gewappnet zu sein. Außerdem bietet AXA in Form einer Unfallversicherung zusätzlich umfangreichen Schutz, wenn es um Dein eigenes Wohl geht.

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