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Elementarschäden – Gewalt der Natur

Die letzten Wochen haben wieder eindeutig gezeigt, mit welcher Wucht und Schnelligkeit die Natur zuschlagen kann. Wassermassen die sich innerhalb von wenigen Stunden – oft nur Minuten – bilden. Sie reißen alles mit was im Weg steht und hinterlassen ein Bild der Verwüstung. Es sind Bilder die wir nicht kennen. Es sind Situationen die wir uns nicht vorstellen können, weil die meisten von uns solche Katastrophen noch nie erlebt haben. Es ist noch immer eine Gefahr die wir nicht für wahr halten wollen.

Wir haben dazu hier die häufigsten Fragen aufgelistet.

Ist die Elementar-Versicherung nicht automatisch dabei?

Nein, das ist sie nicht. Elementar muss immer zusätzlich eingeschlossen werden.

Die Versicherung ist unbezahlbar

Auch das stimmt nicht. In der Hausratversicherung sprechen wir oftmals von weniger als 50 Euro pro Jahr. In der Wohngebäudeversicherung beträgt die Versicherung im Schnitt zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr.

Was versichert die Elementarschaden-Versicherung?

Versichert sind: Rückstau, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch und Erbeben.

Bin ich überhaupt versicherbar?

Ja. Die meisten Gebäude und Wohnungen sind gegen Elementar-Risiken problemlos versicherbar. Die Versicherer teilen die Gefährdung in Zonen auf. Zone 1 ist problemlos und relativ günstig versicherbar. Und genau in dieser Zone 1 befinden sich die allermeisten Gebäude in unserer Gegend (Landkreis Regen). Aber auch wer sich in unmittelbarer Flussnähe befindet ist größtenteils noch in Zone 3 eingestuft und somit versicherbar, wenn auch zu einem höheren Preis. Erst bei Zone 4 wird es problematisch Versicherungsschutz zu bekommen.

In meiner Nähe befinden sich weder Bach noch Fluss, da kann nichts passieren

Das spielt keine Rolle. Gerade bei Starkregen ist die Gefahr durch Rückstau oder Überschwemmung sehr groß. Die Kanalisation kann die Wassermengen nicht mehr abführen. Die Folge: Gullis gehen über und das Wasser läuft zwangsläufig in die Häuser.

Auch haben wir erlebt, dass sich auf Feldern, Äckern und Wäldern große Wassermengen gebildet haben. Hier sind kurzfristig Bäche entstanden. Und das Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg – auch durch Häuser hindurch.

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