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Elementarversicherung: die Irrtümer

Der Begriff "Elementarversicherung" wirft regelmäßig Fragen auf. Denn was hier genau versichert ist, wissen viele nicht. Und das kann fatale Folgen haben. Wir wollen hier Licht ins Dunkel bringen.

Sturm/Hagel ist nicht Elementar

Häufig wird die "Sturmversicherung" als Elementarversicherung betrachtet. Das ist falsch. Die Gefahr Sturm hat weder in der Gebäude- noch in der Hausrat- oder Inhaltsversicherung etwas mit der Gefahr Elementar zu tun.

Leitungswasser ist auch kein Elementar

Auch die Gefahr Leitungswasser ist kein Elementarschaden. Zu Leitungswasser gehört das Brauchwasser innerhalb von Gebäuden und dessen Abwasser. Auch außerhalb von Gebäuden kann Leitungswasser versichert sein, bspw. für Swimmingpools, Zu- und Ableitungen.

Wasser, das durch starken Regen von außen in das Gebäude eindringt sind auch keine Leitungswasserschäden. Wie der Name "Leitungswasser" schon sagt, handelt es sich um Wasser aus einer Leitung.

Elementarschäden sind Naturgefahren

Zu Elementarschäden zählen folgende Gefahren

  • Schneedruck
  • naturbedingter Erdrutsch
  • Überschwemmung des Versicherungsgrundstücks
  • Rückstau
  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche

In unserer BOXflex Wohngebäudeversicherung gehören Schneedruck und naturbedingter Erdrutsch zum Grundschutz. Diese beiden Ereignisse sind dort auch ohne den Zusatz Elementarversicherung mitversichert.

Noch eine kurze Info: Grundwasser das durch die Bodenplatte gedrückt wird ist weder ein Leitungswasser- noch ein Elementarschaden. In den allermeisten Fällen sind solche Schäden vom Versicherungsschutz vollständig ausgeschlossen.

Bildquelle: Adobe Stock, lassedesignen

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