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Kfz-Versicherung: Prämie 2020

Wie alle Jahre stehen die Monate Oktober und November ganz im Zeichen der Kfz-Versicherung. Viele vergleichen ihre Kfz-Versicherung und stellen sie auf den Prüfstand. Dabei wird der Ein oder Andere bemerken, dass die Prämie sinkt, gleich bleibt oder steigt. Letzteres dürfte so manchem die Stimmung verderben. Woran das liegt und was man dagegen tun kann, erläutern wir hier gerne.

 

Gründe für steigende Prämien

Ein Kfz-Versicherer muss sein Risiko kalkulieren. Nach Art des Fahrzeugs, da spielen Typklassen eine Rolle, wo das Fahrzeug zugelassen ist, da spielt die Regionalklasse eine Rolle, wie viele Kilometer man jedes Jahr fährt, wer mit dem Auto fährt und vieles mehr. Dann kann man sich noch zwischen verschiedenen Tarifen entscheiden. Und letzten Endes hat man die Wahl zwischen Online-Versicherung und persönlichem Ansprechpartner. Der persönliche Ansprechpartner kann übrigens auch online mit seinen Kunden in Kontakt treten.

Wenn sich nun einige dieser Faktoren ändern, ändert sich für den Versicherer auch das Risiko. Steigen die Ersatzteilpreise an, erhöhen sich die Ausgaben im Schadensfall. Klettern die Stundenverrechnungssätze nach oben, erhöhen sich auch die Ausgaben. Und je mehr Technik in den Fahrzeugen verbaut wird, desto mehr kann im Schadenfall kaputt werden, das anschließend meist teuer und aufwendig repariert werden muss.

Steigende Ersatzteilpreise sind also der Kostentreiber Nummer 1, gefolgt von immer höheren Stundenverrechnungssätzen. Hier landen bei uns meistens Rechnungen bei denen der Stundenverrechnungssatz zwischen 120 und 150 Euro liegt und das netto (!).

Wie kann ich meine Prämie senken?

Weiche Tarifmerkmale

Da gibt es durchaus ein paar Ansätze. Zuerst können Merkmale wie die jährliche KM-Leistung, der Fahrerkreis, der nächste Stellplatz, etc. überprüft werden.

Kasko auf den Prüfstand

Auch kann man sich mit der Frage befassen, ob eine Voll und/oder Teilkasko-Versicherung noch sinnvoll ist. Ist das Fahrzeug nicht mehr viel Wert, kann durchaus mal auf eine Kaskoversicherung verzichtet werden. Hier ist es nicht ratsam ausschließlich auf das Alter des Fahrzeugs zu achten, sondern vielmehr auf den Wert. Eine Orientierung dazu können Portale wie mobile.de oder autoscout24.de sein.

jährlich zahlen

Wer seine Versicherung jährlich zahlt, kann auf den Ratenzahlungszuschlag verzichten. Natürlich nur dann, wenn die jährliche Prämie auf einen Schlag erschwinglich ist.

Schaden ggf. zurückzahlen

Wer einen Schaden hatte, muss evtl. eine Rückstufung hinnehmen. Auch hier ist es sinnvoll zu prüfen was „schlimmer“ ist. Wenn die Rückstufung die Schadenshöhe übersteigt, macht es durchaus Sinn, den Schaden an die Versicherung zurückzuzahlen um so eine Rückstufung zu vermeiden.

Tarif neu kalkulieren

Auch eine Neukalkulation des Tarifs kann sehr sinnvoll sein. Das Tarifniveau ändert sich teilweise mehrmals pro Jahr. Der Versicherer passt den Tarif also immer an den tatsächlichen Bedarf an. Dieser kann man höher und mal niedriger sein. Ebenso werden im neuen Tarif (das ist zumindest bei uns so) neue Typ- und Regionalklassen berücksichtigt. Werden die Typ- und/oder Regionalklassen günstiger, werden diese nur bei einer Neukalkulation berücksichtigt. Ebenso verhält es sich, wenn die Einstufung für den Kunden schlechter wird.

Nutzerkreis prüfen

Auch der Nutzerkreis spielt eine Rolle. Gerade wenn junge Nutzer eingetragen sind, kann die Versicherung um mehrere hundert Euro jährlich steigen. Bei uns kann mit Hilfe von Start & Drive seit Oktober 2018 Abhilfe geschaffen werden. Zum Pauschalpreis von 299 Euro bzw. 339 Euro können junge Nutzer mit beliebig vielen bei AXA versicherten Fahrzeugen fahren. Mehr zu Start & Drive haben wir HIER erläutert.

Bei den Nutzern will auch eines noch erwähnt sein: gerade bei Fahranfängern aber auch älteren Nutzern ist das Unfallrisiko besonders hoch. Bei Fahranfängern fehlen meistens die Fahrpraxis und die Erfahrung im Umgang mit brenzligen Situationen. Bei älteren Nutzern (das macht sich vor allem ab 71 Jahren im Preis bemerkbar) passieren gerne mal kleinere Unfälle bspw. beim Ein- oder Ausparken. Aber auch hier werden Gefahren häufig zu spät erkannt oder die Reaktion erfolgt zu spät wodurch dann ein Unfall nicht mehr verhindert werden kann.

Wie soll ich vorgehen?

Sprich ruhig mit deiner Versicherung und bitte um eine Überprüfung deiner Kfz-Versicherung. Wir bieten all unseren Kunden eine Neukalkulation an. Das dauert meist nur wenige Minuten, schafft Klarheit und kann in vielen Fällen tatsächlich zu einer Ersparnis oder zumindest zu keiner Verteuerung führen.

Bildquelle: Adobe Stock, thankforbuying

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